Biodiversität rund ums Schulhaus

Wie kann mit einfachen Mitteln vielfältiger Lebensraum geschaffen und für den Unterricht genutzt werden?

Didaktische, methodische und praxisnahe Ideen, um den Lehrplan fächerübergreifend und im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung umzusetzen.

Damit Wildbienen summen und Holzkäfer brummen braucht es nicht viel: etwas Altholz und ein blühendes Blumenbeet. Mit einem Steinhaufen lockt man Eidechsen an und dank dem Laubhaufen zieht vielleicht ein Igel ein?

Mit einfachen Mitteln schaffen wir rund ums Schulhaus vielfältige Refugien für Pflanzen und Tiere. Und dies gibt Kindern wiederum einen echten Einblick in Kreisläufe der Natur. SchülerInnen werden in der direkten Umgebung mit allen Sinnen angesprochen und entdecken die Welt der kleinen Tiere und erleben den Kreislauf direkt: wie entwickelt sich die Schwalbenschwanzraupe auf dem Fenchel im Hochbeet? Wie funktioniert ein Kompost und wie könne wir ihn für unsere Kartoffelchips nutzen? Warum lassen wir die Brennnesseln stehen und können sie sogar ganz mutig anfassen und genüsslich essen?

Bei einem Erstbesuch im August werden im Gespräch mit der Lehrperson die Bedürfnisse und Gegebenheiten rund ums Schulhaus aufgenommen. In der Aktionswoche «Ab in die Natur» werden konkrete Unterrichtseinheiten umgesetzt und mittel- und langfristig in den Unterricht integriert.

Leitung: Denise Parisi

Schulstufe: 1. & 2. Zyklus

Dauer: ½ Tag, plus Erstgespräch und Nachbegleitung mit LP

Treffpunkt: Nach Absprache wählbar, nahe an Ihrem Schulhaus

Ausrüstung: nach Absprache

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