Geologie

Der Parkperimeter wird im Norden aus dem Tafeljura und im Süden aus den letzten Ausläufern des Kettenjuras gebildet. Treten im Tafeljura typische Tafelflächen, schroffe Felskanten, Gehängeschutt und Risse auf, finden sich im Kettenjura vermehrt Überschiebungen, Sackungen, Rutschungen und Dolinen. Die Zusammenhänge zwischen Landschaft und Geologie können vielerorts im Jurapark Aargau unmittelbar erlebt werden.

In den Gesteinsschichten des Juras treten bemerkenswerte Versteinerungen aus der Zeit des Urmeers Tethys auf. Junge und alte Hobbygeologen haben an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, mit Hammer und Meissel nach Ammoniten zu klopfen.

In den Sedimenten des untiefen Meerwassers finden sich auch eisenhaltige Schichten, die nirgends in der Schweiz so dick sind wie im Jurapark. Der Abbau von Eisenerz um die Dörfer Herznach und Wölflinswil hat eine lange Tradition und dementsprechend viele Stollen hinterlassen.

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Saison

Ganzjährig

Anbieter

Jurapark Aargau
Linn 51
5225 Bözberg
Tel. +41 (0)62 877 15 04

www.jurapark-aargau.ch

Kontakt

Gemeinde Hellikon
4316 Hellikon
Tel. +41 (0)61 871 01 61

www.hellikon.ch

Löcher von Hellikon

2009 öffnete sich die Erde auf dem Neulig oberhalb Hellikon und wegen dem instabilen Untergrund (Gips und Salz) entstanden die zwei rund 20 m tiefen «Helliker Löcher».

Im Winter 2009/10 öffnete sich ob Hellikon mitten auf einer Wiese die Erde. Dabei entstanden zwei Löcher mit bis zu 20 m Tiefe. Weitere Löcher und Spalten sind im nahen Wald zu finden. Seither sind die schweizweit bekannten «Helliker Löcher» intensiv erforscht worden und sollen durch Pro Natura als Geotope geschützt werden und für Besucher zugänglich bleiben.

Zusatzinformationen

Die Löcher sind bei Hellikon, Neulig (45 min. ab Hellikon, Post)

Saison

Ganzjährig

ÖV-Haltestelle

Hellikon, Post (Bus Nr. 89 ab Möhlin) Fahrplan SBB

Löcher von Hellikon

Löcher von Hellikon

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark