Zwischen Wasserflue und Frick

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Obstbaumlandschaft im Tafeljura

Gleich mehrere charakteristische Merkmale des Jurapark Aargau machen den Reiz dieser Region aus. Vielerorts prägen Obstbäume das Landschaftsbild. Im April sind die Blüten eine Augenweide, später im Jahr die Früchte ein Gaumenschmaus. Die Vielfalt an Kirschen- und anderen Obstprodukten, die die lokalen Obstbaubetriebe produzieren, reicht von den frischen Früchten über Dörrkirschen, Konfitüre, Kirsch, Kirschstängeli bis zu Kirschenbalsamico und Kirschensenf. Vom Tiersteinberg – Ausflugsziel von Wanderern und Bikern – bieten sich Weitblicke über Plateaus wie dasjenige bei Schupfart oder zu den Hügeln des Benkentals. Archäologische Funde beim Wittnauer Horn als herausragende Beispiele schweizerischer Ur- und Frühgeschichte sowie die Ruinen Alt Tierstein und Homberg lassen auf eine lange und bewegte Geschichte schliessen. Auf halber Strecke zwischen Frick und dem Passübergang beim Benkerjoch liegt Wölflinswil. Das Dorf ist eines von zahlreichen Jurapark-Dörfern mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung und eignet sich als Ausgangspunkt zum Eisenweg in Richtung Herznach, zum Perimukweg Richtung Strihen oder zum Zwei-Dörfer-Rundweg in Richtung Burgflue.

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Kontakt

Pro Natura Solothurn
4500 Solothurn
Tel. +41 (0)32 623 51 51

www.pronatura-so.ch/home

Gipsgrube Kienberg

Viele seltene, wärme- und sonnenliebende Pflanzen- und Tierarten besiedeln die ehemalige Gipsgrube Kienberg, die im nationalen Inventar der Trockenwiesen und -weiden erfasst ist und von Pro Natura mit Hilfe von Freiwilligen gehegt und gepflegt wird.

Von 1844 bis 1976 als Gipsgrube genutzt, ist das südwestexponierte, rund 7 ha grosse Gebiet in Kienberg heute ein Naturschutzgebiet von Pro Natura Solothurn und Aargau. Als Teil des nationalen Inventars der Trockenwiesen und -weiden (TWW) geniesst es seit 2010 zusätzli-chen Schutz.
Das steile Gebiet wurde zum Gipsabbau terrassiert und beherbergt heute zahlreiche seltene wärme- und sonnenliebende Pflanzen- und Tierarten. Eine extensive Beweidung mit Ziegen und sporadische Pflegeeinsätze halten die Grube frei von aufkommenden Gehölzen – zum Erhalt der artenreichen trockenen Wiesen. An zwei Orten bestehen heute noch Zugänge zu einem weitläufigen Stollensystem.
Typische Lebensräume sind Pionierstandorte, Trockenstandorte, Gehölze, Wald, Waldrand und Stollen für Fledermäuse.

Zusatzinformationen

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ÖV-Haltestelle

Kienberg, Hirschen Fahrplan SBB

Gipsgrube Kienberg

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark