Zwischen Wasserflue und Frick

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Obstbaumlandschaft im Tafeljura

Gleich mehrere charakteristische Merkmale des Jurapark Aargau machen den Reiz dieser Region aus. Vielerorts prägen Obstbäume das Landschaftsbild. Im April sind die Blüten eine Augenweide, später im Jahr die Früchte ein Gaumenschmaus. Die Vielfalt an Kirschen- und anderen Obstprodukten, die die lokalen Obstbaubetriebe produzieren, reicht von den frischen Früchten über Dörrkirschen, Konfitüre, Kirsch, Kirschstängeli bis zu Kirschenbalsamico und Kirschensenf. Vom Tiersteinberg – Ausflugsziel von Wanderern und Bikern – bieten sich Weitblicke über Plateaus wie dasjenige bei Schupfart oder zu den Hügeln des Benkentals. Archäologische Funde beim Wittnauer Horn als herausragende Beispiele schweizerischer Ur- und Frühgeschichte sowie die Ruinen Alt Tierstein und Homberg lassen auf eine lange und bewegte Geschichte schliessen. Auf halber Strecke zwischen Frick und dem Passübergang beim Benkerjoch liegt Wölflinswil. Das Dorf ist eines von zahlreichen Jurapark-Dörfern mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung und eignet sich als Ausgangspunkt zum Eisenweg in Richtung Herznach, zum Perimukweg Richtung Strihen oder zum Zwei-Dörfer-Rundweg in Richtung Burgflue.

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Kontakt

Partnerbetrieb des Parks
Verein Eisen und Bergwerke VEB
5027 Herznach
Tel. +41(0)62 878 15 11

www.bergwerkherznach.ch

Fuxlöcher

Auf dem Eisenweg zwischen Wölflinswil und Herznach finden Sie unzählige «Fuxlöcher». Stellenweise ist der Waldboden übersät mit diesen Vertiefungen, die nach dem oberflächli-chen Abbau von Eisenerz zurück geblieben sind.

Wer auf dem Eisenweg zwischen Wölflinswil und Herznach genau auf den Boden sieht, er-kennt Erzschürfstellen in Form von Pingen oder Fuxlöchern. «Pinge» beschreibt eine trichter-förmige Vertiefung an der Oberfläche, die nach dem Einsturz einer alten Grube entstand.
Die Menschen suchten aber auch von oben nach Eisenerz, indem sie Löcher in den Boden gruben. Dazu gab es noch keine Maschinen, sondern nur einfaches Werkzeug, teilweise gru-ben die Bauern auch mit ihren blossen Händen nach den erzhaltigen Brocken. Die in der oberflächlich gelegenen Erzschicht verbliebenen Abbaulöcher heissen «Fuxlöcher».
In Herznach steht noch das alte Bergwerk, in dem von 1937 bis 1967 in einem 32 km langen, weit verzweigten Stollensystem Eisen abgebaut wurde. Die Verhüttung, also das Weiterverarbeiten, fand anfänglich an den Bächen statt, später transportierte man die Gesteinsbrocken nach Laufenburg, wo das Eisen gewonnen und weiterverarbeitet wurde.

Zusatzinformationen

Führungen auf dem Eisenweg sind auf Anfrage buchbar.

Saison

Ganzjährig

ÖV-Haltestelle

Wölflinswil, Dorfplatz Fahrplan SBB

Fuxlöcher

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark