Zwischen Wasserflue und Frick

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Obstbaumlandschaft im Tafeljura

Gleich mehrere charakteristische Merkmale des Jurapark Aargau machen den Reiz dieser Region aus. Vielerorts prägen Obstbäume das Landschaftsbild. Im April sind die Blüten eine Augenweide, später im Jahr die Früchte ein Gaumenschmaus. Die Vielfalt an Kirschen- und anderen Obstprodukten, die die lokalen Obstbaubetriebe produzieren, reicht von den frischen Früchten über Dörrkirschen, Konfitüre, Kirsch, Kirschstängeli bis zu Kirschenbalsamico und Kirschensenf. Vom Tiersteinberg – Ausflugsziel von Wanderern und Bikern – bieten sich Weitblicke über Plateaus wie dasjenige bei Schupfart oder zu den Hügeln des Benkentals. Archäologische Funde beim Wittnauer Horn als herausragende Beispiele schweizerischer Ur- und Frühgeschichte sowie die Ruinen Alt Tierstein und Homberg lassen auf eine lange und bewegte Geschichte schliessen. Auf halber Strecke zwischen Frick und dem Passübergang beim Benkerjoch liegt Wölflinswil. Das Dorf ist eines von zahlreichen Jurapark-Dörfern mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung und eignet sich als Ausgangspunkt zum Eisenweg in Richtung Herznach, zum Perimukweg Richtung Strihen oder zum Zwei-Dörfer-Rundweg in Richtung Burgflue.

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Saison

Ganzjährig

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Kontakt

AECS Fricktal
4325 Schupfart
Tel. 062 871 22 22

Flugplatz Schupfart

Die Geschichte des Flugbetriebs in der Gegend um Schupfart reicht bis in die 1930er-Jahre zurück. Mit wenig Geld, aber umso mehr persönlichem Einsatz wurde der Flugplatz gebaut, der heute von der Motorfluggruppe Fricktal betrieben wird.

Im Fricktal sind die Winde zum Fliegen günstig. So lockten die Kiesgrube von Eiken und die Krete von Oedenholz bei Mettau bereits in den 1930er-Jahren flugbegeisterte Leute an, die mit selbstgebauten Seglern die ersten Flüge über die noch unberührten Rheinauen unternahmen. Im zweiten Weltkrieg stoppte ein Flugverbot das Unterfangen, aber der Virus des Fliegens überlebte die Kriegsjahre.
Daraufhin gruppierten sich die Flieger zu einer Motorflug- und einer Segelfluggruppe, darunter sowohl Piloten als auch Geschäftsleute, die das wirtschaftliche Potenzial des Fricktals erkannten und die Region mit einem Flugplatz stärken wollten. Das Unterfangen benötigte viel Geld für den Kauf des Fluggeländes und den Bau des Hangars, zum Glück konnten viele Arbeiten wie das Ebnen der Pisten in Fronarbeit erledigt werden.
Heute unterhält die Motorfluggruppe Fricktal den Flugplatz, verchartert acht Flugzeuge an ihre Mitglieder, vermittelt Passagierflüge und betreibt die Flugschule Fricktal.

Zusatzinformationen

Saison

Ganzjährig

ÖV-Haltestelle

Schupfart, Abzw. Flugplatz Fahrplan SBB

Flugplatz Schupfart

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark