Zwischen Wasserflue und Frick

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Obstbaumlandschaft im Tafeljura

Gleich mehrere charakteristische Merkmale des Jurapark Aargau machen den Reiz dieser Region aus. Vielerorts prägen Obstbäume das Landschaftsbild. Im April sind die Blüten eine Augenweide, später im Jahr die Früchte ein Gaumenschmaus. Die Vielfalt an Kirschen- und anderen Obstprodukten, die die lokalen Obstbaubetriebe produzieren, reicht von den frischen Früchten über Dörrkirschen, Konfitüre, Kirsch, Kirschstängeli bis zu Kirschenbalsamico und Kirschensenf. Vom Tiersteinberg – Ausflugsziel von Wanderern und Bikern – bieten sich Weitblicke über Plateaus wie dasjenige bei Schupfart oder zu den Hügeln des Benkentals. Archäologische Funde beim Wittnauer Horn als herausragende Beispiele schweizerischer Ur- und Frühgeschichte sowie die Ruinen Alt Tierstein und Homberg lassen auf eine lange und bewegte Geschichte schliessen. Auf halber Strecke zwischen Frick und dem Passübergang beim Benkerjoch liegt Wölflinswil. Das Dorf ist eines von zahlreichen Jurapark-Dörfern mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung und eignet sich als Ausgangspunkt zum Eisenweg in Richtung Herznach, zum Perimukweg Richtung Strihen oder zum Zwei-Dörfer-Rundweg in Richtung Burgflue.

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Saison

Ganzjährig

Kontakt

Jurapark Aargau
Jurapark Aargau Geschäftsstelle
Linn 51
5225 Bözberg
Tel. 062 877 15 04

www.jurapark-aargau.ch

Martinsweg Wittnau

Der Rundweg führt von Wittnau zur Lourdes-Grotte und über einen Besinnungspfad hinauf auf den Buschberg. Auf der Ebene finden sich neben einer Kapelle und einem starken Kraftort Überreste einer prähistorischen Siedlung.

Auf kleinstem Raum, inmitten des Tafeljuras, finden Sie eine Gegend reich an Geschichte, Kultur und religiösen Zeichen. Sie starten bei der Kirche St. Martin in Wittnau. Der Weg führt über den Buschberg zum Horn und zurück. Nach der Lourdes Grotte führt ein Besinnungspfad mit 12 Stationen auf den Buschberg, wo eine Kapelle, ein Kraftort, ein keltischer Grabhügel aus dem 7. Jahrhundert vor Christus und ein Findling zu besichtigen sind.
Der geschichtsträchtigste Ort ist aber das Horn selbst: 1934 wurde hier die erste wissenschaftliche Grabung der Schweiz begonnen, die nicht nur diverse Relikte aus der Jungsteinzeit zutage förderte, sondern auch eine bewehrte, über dreitausend Jahre alte bronzezeitliche Siedlung. Diese wurde später von den Römern zur Festungsanlage gegen die einfallenden Germanen umfunktioniert und bis weit ins Mittelalter von verschiedensten Völkern genutzt. Die letzte Station ist schliesslich das «Chäppeli», die kleine Kapelle von Wittnau.

Zusatzinformationen

Eine Wanderkarte und nähere Informationen finden Sie auf der Website der Martinskirche Wittnau (siehe "Links"). Broschüren für CHE 5.- sind im Schriftenstand der Martinskirche und im Landgasthof Krone erhältlich. Zudem können Sie im Jurapark-Shop die Broschüre online bestellen.

  • Bildungsangebot

Saison

Ganzjährig

Routeninformationen

Routenlänge
6.50 km
Zeitbedarf
2 - 4h
Schwierigkeitsgrad Technik
Mittel
Schwierigkeitsgrad Kondition
Mittel

Anreise

Startort
Kirche St. Martin, Wittnau
ÖV-Haltestelle
Wittnau, Mitteldorf Fahrplan SBB
Zielort
Chäppeli, Wittnau
ÖV-Haltestelle
Wittnau, Mitteldorf Fahrplan SBB

Sicherheitshinweise

Streckenweise steil, für kleine Kinder nicht geeignet. Die angeblichen Heilkräfte der christlichen Symbole sind in keinster Weise verlässlich.

Infrastruktur

  • Picknickplatz
  • Feuerstelle

Verpflegungsmöglichkeiten

Restaurant Krone (http://www.krone-wittnau.ch)

Martinsweg Wittnau

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark