Wildrose

Wildrosen

Wildrosen sind ökologisch und landschaftlich wertvolle Sträucher. Ihre Früchte, die Hagebutten, sind im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für einheimische Vögel. Rund 24 verschiedene Wildrosenarten kommen im Jurapark Aargau vor, darunter in der Schweiz gefährdete und seltene Arten. Um den Bestand dieser wärmeliebenden Pflanzen zu erhalten, pflegen und vermehren wir die besonderen Wildrosenarten.

Wildrosen wie die Raublättrige Rose (Rosa jundzillii) sind charakteristisch für schützenswerte Lebensräume wie trockenwarme Hecken, Waldränder und Trockenwiesen. Die Sträucher sind ideal an die Hügelzüge im Jura angepasst. Strukturreiche Lebensräume mit Wildrosensträuchern zeichnen sich durch einen besonders hohen ökologischen Wert aus, da viele Tierarten wie Vögel, Kleinsäuger oder Insekten von ihnen profitieren.

  • Die Wildrosenarten unterscheiden sich in ihrem Duft oder in der Form ihrer Früchte, was sich in den Namen widerspiegelt: Tannen-Rose, Wein-Rose, Apfel-Rose, Zimt-Rose usw.
  • Rund 30 Vogelarten schätzen die roten Früchte der Wildrosen.
  • Hagenbutten können auch dem Menschen als Vitamin-Quelle dienen.
  • Wildrosenförderung, u. a. Vermehrung und Aufzucht von Jurapark-Wildrosen
  • Corporate-Volunteering-Einsätze für Pflanzung und Pflege von Wildrosenhecken und -Strauchgruppen
  • Inventarisierung der Wildrosenvorkommen mit Freiwilligen (Citizen Science)  und Datenauswertung
  • Fachliche Beratung bei der Heckenpflege, z. B. beim Projekt «Naschhecken»
  • Unterstützung kantonales Programm für Ökologischen Ausgleich in der Landwirtschaft: Programm «Labiola»
  • Unterstützen Sie uns bei der Kartierung von Wildrosen. Hier melden Sie sich an.
  • Pflanzen Sie regionale Wildrosen.
  • Pflegen Sie Ihre Hecken selektiv zugunsten langsam wachsender Wildrosen.
  • Lassen Sie bei der Ernte von Hagebutten und anderen wilden Heckenfrüchten genügend Beeren für Vögel und Kleintiere hängen.