Wegenstettertal

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Tal der Fledermäuse

Das Tal, das auch Möhlintal heisst, liegt im nordöstlichen Tafeljura. Es verläuft praktisch geradlinig von Südost nach Nordwest und wird umgeben von weiten tafelförmigen Hochflächen, in welche das Tal eingetieft ist. Es wird vom Möhlinbach durchflossen. Besondere Bedeutung für die Region hat unter anderem die Kirschproduktion. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass der Chriesiberg bei Zuzgen seinen Namen den Kirschbäumen verdankt, welche auf seinem Plateau stehen. Hochstamm-Obstgärten, die im Tal noch gepflegt werden, bieten einen wertvollen Lebensraum für viele Tierarten. Neben bestimmten Vogelarten gehören dazu auch Fledermäuse, die zwischen den Obstbäumen Insekten jagen. Neben einer Fledermauskolonie von «Grossen Mausohren» in Zuzgen befindet sich im «Flederhaus» in Wegenstetten eine von schweizweit nur drei Wochenstuben der höchst seltenen «Grossen Hufeisennase». Dank des relativ milden Klimas sowie der windgeschützten Lage eignet sich das Tal auch für den Rebbau. So werden auf der Südseite des Zeinigerberges Rebberge bewirtschaftet. Der Fricktaler Höhenweg, der in 4 Etappen von Rheinfelden bis Mettau führt, verläuft über den Chriesiberg und Looberg nach Wegenstetten und bietet prächtige Ausblicke über das gesamte Fricktal. Die katholische Pfarrkirche St. Michael in Wegenstetten ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung.

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www.jurapark-aargau.ch

Fricktaler Höhenweg - Teil 1

Die erste Etappe des Fricktaler Höhenwegs führt vom geschäftigen Städtchen Rheinfelden durch die malerische Tafeljuralandschaft des Wegenstettertals nach Frick.

Für die 29km werden mit ca. 8 Stunden Wanderzeit gerechnet.
Lernen Sie im Fricktaler Museum in Rheinfelden die Geschichte der Region kennen, durchstreifen Sie die Felder und Hochstammgärten um Wegenstetten, entdecken Sie das wilde Naturwaldreservat auf dem Tiersteinberg und suchen Sie Ihre eigenen Fossilien auf dem Klopfplatz des Sauriermuseums.
Was die Verpflegung und Unterbringung angeht, lohnt sich ein Abstecher ins nahe gelegene Wittnau, wo Sie Genuss-Strassen-Wirt Michel Schmid in seiner "Krone" mit saisonalen Kreationen empfängt. Vom selbst geräucherten Fleisch über den Wittnauer Vollfruchtessig bis zum Safran aus dem eigenen Weinberg stammt hier alles aus der Region.

Zusatzinformationen

Saison

Ganzjährig

Routeninformationen

Routenlänge
29.00 km
Zeitbedarf
> 6h
Schwierigkeitsgrad Technik
Mittel
Schwierigkeitsgrad Kondition
Mittel

Anreise

Startort
Rheinfelden (Höhe: 285 m)
ÖV-Haltestelle
Rheinfelden, Bahnhof Fahrplan SBB
Zielort
Frick (Höhe: 350 m)
ÖV-Haltestelle
Frick, Bahnhof Fahrplan SBB

Fricktaler Höhenweg - Teil 1

Fricktaler Höhenweg - Teil 1

Fricktaler Museum

Fricktaler Museum

Im Fricktaler Museum wandeln Sie auf den historischen Spuren des Fricktals und des Städtchens Rheinfelden. Die Exponate, mehrheitlich mit direktem Bezug zur Region, vermitteln Besuchern von nah und fern die Geschichte und Kunst des Fricktals.

Sauriermuseum Frick

Sauriermuseum Frick

Im Sauriermuseum Frick sind neben einem vollständigen Plateosaurus-Skelett auch ein fossiler Raubsaurier und bizarre Meerestiere zu sehen. Ein informativer Dinosaurier-Lehrpfad führt zum Klopfplatz, wo Sie selbst Fossilien klopfen können.

Wittnau: Landgasthof Krone

Wittnau: Landgasthof Krone

Erleben Sie regionale Frischküche vom Küttigerrüebli bis zu Nüsslisalat und Metzgete, Wildwochen, sowie Wittnauer Weine.

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark