Siedlungsentwicklung gegen Innen

Das revidierte Raumplanungsgesetz und seine Umsetzung durch den Kanton bremsen die bisherige Tendenz zur Siedlungsentwicklung in die Fläche und fördern die Entwicklung gegen innen. Potenzial liegt dabei im Jurapark Aargau vor allem in grossvolumigen, alten Gebäuden im Dorfkern, die unter Substanz- oder Volumenschutz stehen und schlecht unterhalten, unternutzt oder gar leerstehend sind. Um dieses Potenzial zu nutzen, möchte der Jurapark Aargau die Zielsetzungen der Öffentlichkeit (Identität, Ortsbild), der Eigentümer (Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten) und der Investoren (Wirtschaftlichkeit, Verdichtung) miteinander koordinieren. Wege dazu gibt es genug, beispielsweise eine Teilrevision der Ortsplanung. Bei aller Verdichtung sollten aber auch die Freiräume nicht ganz vergessen gehen; sie dienen Tieren und Pflanzen als Vernetzungsachsen und Rückzugsgebiete.
Um diese teils nicht ganz einfach zu vereinbarenden Ziele zu erreichen, erarbeitet der Jurapark derzeit einen Massnahmenkatalog (aufgrund einer Sammlung von Best-Practice-Beispielen im Jahr 2015), der zu einem nützlichen Instrument für die Parkgemeinden werden soll. 

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