Schenkenbergertal und Jurasüdfuss

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Historische Perlen im Kettenjura

Der Höhenzug des Kettenjuras nördlich der Aare bei Aarau bietet mit der Gisliflue und der Wasserflue prächtige Ausblicke in den Jurapark gegen Norden und eine überraschende Weitsicht über das Mittelland bis zum Alpenbogen. Die Passübergänge bei der Salhöhe, beim Benkerjoch sowie der Staffelegg sind ideale Ausgangspunkte, um diesen Hügelzug zu erkunden. Nördlich der Gisliflue liegt das idyllische Schenkenbergertal, das von der Staffelegg bis zur Aare bei Schinznach reicht. Im Tal befinden sich überdurchschnittlich viele Schlösser und Burgen, so zum Beispiel die Ruine Schenkenberg, das Schloss Kasteln und das Schloss Wildenstein, die nebst der reformierten Pfarrkirche von Schinznach Kulturgüter von nationaler Bedeutung sind. Mit Schinznach als Gemeinde mit der grössten Rebfläche im Kanton Aargau ist die Region ein bedeutendes Rebbaugebiet. Es lädt zum Wandern sowie zur Degustation der Weine ein, die den Rebbergen entlang der teils steilen Hänge des Tales entstammen. Südlich des Hügelzuges liegen die Jurapark-Gemeinden Küttigen, Biberstein und Auenstein, eingebettet zwischen Aare und Jurasüdfuss. Sowohl an den südexponierten Hängen mit seinen Föhrenwäldern als auch beim Auengebiet entlang der Aare bei Auenstein befinden sich besonders wertvolle Lebensräume für Pflanzen wie Orchideen respektive Tiere wie den Biber.

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Saison

Ganzjährig

Kontakt

Reformiertes Pfarramt Schinznach-Dorf
Margrit Säuberli
Mühlegässli 15
5107 Schinznach-Dorf
Tel. +41 (0)56 443 29 06

www.ref-schinznachdorf.ch

Reformierte Kirche, Schinznach-Dorf

Die Saalkirche glänzt mit einem gotischen Turm ihrer Vorgängerkirche und der gotischen Erlachkapelle mit reich geschmückten Denkmälern für die Familie Von Erlach.

Von der ursprünglichen Kirche, die 1227 durch einen Leutpriester bezeugt ist, sind 1947 Fundamente innerhalb der heutigen Anlage aufgedeckt worden. An diese romanische Georgs-Kirche dürfte in gotischer Zeit der Turm angefügt worden sein. 1650 wurde an der Südflanke des Turms die Erlachkapelle als Ruhe- und Gedächtnisstätte für den General Johann Ludwig von Erlach durch dessen Witwe errichtet. Der Turm erhielt wohl in jener Zeit seine heutigen Glocken- und Giebelgeschosse mit der barocken Bekrönung. 1779 ist diese Kirche zu klein geworden und wohl auch baufällig. So wurde sie abgebrochen und in der heutigen Grösse neu erbaut, ferner mit Empore, Kanzel, Taufstein, Gestühl und Stuckaturen ausgestattet.
Das Pfarramt bietet Führungen an, die Sie die Geschichten der Kirche hautnah erleben lassen.

Zusatzinformationen

Weitere Informationen zur Geschichte der Kirche finden Sie in den Dokumenten Doku und Erlachkapelle.

Die Kirche ist mit Kinderwagen und Rollstuhl zugänglich. Die Erlachkapelle und der Chor sind über 3 Stufen erreichbar.

  • Kinderwagentauglich

Saison

Ganzjährig

Öffnungszeiten

im Sommer von 9.00-20.00 Uhr / im Winter von 8.00-18.00 Uhr

ÖV-Haltestelle

Schinznach Dorf, Gemeindehaus Fahrplan SBB

Preis-Infos

Die Kirche ist zu den Öffnungszeiten frei zugänglich. Preis-Infos zur Führung finden Sie unter dem Link Führung.

Reformierte Kirche, Schinznach-Dorf

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark