Schenkenbergertal und Jurasüdfuss

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Historische Perlen im Kettenjura

Der Höhenzug des Kettenjuras nördlich der Aare bei Aarau bietet mit der Gisliflue und der Wasserflue prächtige Ausblicke in den Jurapark gegen Norden und eine überraschende Weitsicht über das Mittelland bis zum Alpenbogen. Die Passübergänge bei der Salhöhe, beim Benkerjoch sowie der Staffelegg sind ideale Ausgangspunkte, um diesen Hügelzug zu erkunden. Nördlich der Gisliflue liegt das idyllische Schenkenbergertal, das von der Staffelegg bis zur Aare bei Schinznach reicht. Im Tal befinden sich überdurchschnittlich viele Schlösser und Burgen, so zum Beispiel die Ruine Schenkenberg, das Schloss Kasteln und das Schloss Wildenstein, die nebst der reformierten Pfarrkirche von Schinznach Kulturgüter von nationaler Bedeutung sind. Mit Schinznach als Gemeinde mit der grössten Rebfläche im Kanton Aargau ist die Region ein bedeutendes Rebbaugebiet. Es lädt zum Wandern sowie zur Degustation der Weine ein, die den Rebbergen entlang der teils steilen Hänge des Tales entstammen. Südlich des Hügelzuges liegen die Jurapark-Gemeinden Küttigen, Biberstein und Auenstein, eingebettet zwischen Aare und Jurasüdfuss. Sowohl an den südexponierten Hängen mit seinen Föhrenwäldern als auch beim Auengebiet entlang der Aare bei Auenstein befinden sich besonders wertvolle Lebensräume für Pflanzen wie Orchideen respektive Tiere wie den Biber.

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Saison

Ganzjährig

Kontakt

Schloss Wildenstein
Schlossweg 39
5106 Veltheim

www.schloss-wildenstein.ch/

Schloss Wildenstein

Der Unternehmer Samuel Wehrli kaufte 2010 das Schloss Wildenstein. Seit 2012 sind Reno-vationen im Gange mit dem Ziel, das Schloss mit modernen Einrichtungen (Restaurant usw.) der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

1301 wird die Burg Wildenstein im Besitz der Schenken von Kasteln erstmals erwähnt, in ihrer Geschichte gerät sie in die Hände unterschiedlicher Eigentümer. 1640 wandelt Hans Thüring Effinger die mittelalterliche Burg in ein barockes Wohnschloss um, aber schon 1720 wird die Anlage erneut verkauft und gerät später in die Hände der Berner, deren Obervogt anstelle der baufälligen Burg Schenkenberg das Schloss Wildenstein bezieht. Bis 1798 wohnten 15 Obervögte auf dem Schloss.
1798 übernimmt der Kanton Aargau das Schloss, aber auch dies dauert nur kurz. 1804 geht Wildenstein an einen Privatmann, und in Abständen von knapp 20 Jahren wird es immer wie-der verkauft. Von 1972 bis 73 ist das Schloss wieder im Besitz des Aargaus, danach wird die Geschichte turbulent und endet in einer konkursamtlichen Versteigerung. Der jetzige Besitzer Samuel Wehrli renoviert Schloss Wildenstein und möchte es der Öffentlichkeit zugänglich machen. Mit seiner Frau Hannelore bewohnt er einen privaten Wohnteil.

Zusatzinformationen

Saison

Ganzjährig

Öffnungszeiten

in Privatbesitz.

ÖV-Haltestelle

Veltheim AG, Wildenstein Fahrplan SBB

Infrastruktur

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Schloss Wildenstein

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