Schenkenbergertal und Jurasüdfuss

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Historische Perlen im Kettenjura

Der Höhenzug des Kettenjuras nördlich der Aare bei Aarau bietet mit der Gisliflue und der Wasserflue prächtige Ausblicke in den Jurapark gegen Norden und eine überraschende Weitsicht über das Mittelland bis zum Alpenbogen. Die Passübergänge bei der Salhöhe, beim Benkerjoch sowie der Staffelegg sind ideale Ausgangspunkte, um diesen Hügelzug zu erkunden. Nördlich der Gisliflue liegt das idyllische Schenkenbergertal, das von der Staffelegg bis zur Aare bei Schinznach reicht. Im Tal befinden sich überdurchschnittlich viele Schlösser und Burgen, so zum Beispiel die Ruine Schenkenberg, das Schloss Kasteln und das Schloss Wildenstein, die nebst der reformierten Pfarrkirche von Schinznach Kulturgüter von nationaler Bedeutung sind. Mit Schinznach als Gemeinde mit der grössten Rebfläche im Kanton Aargau ist die Region ein bedeutendes Rebbaugebiet. Es lädt zum Wandern sowie zur Degustation der Weine ein, die den Rebbergen entlang der teils steilen Hänge des Tales entstammen. Südlich des Hügelzuges liegen die Jurapark-Gemeinden Küttigen, Biberstein und Auenstein, eingebettet zwischen Aare und Jurasüdfuss. Sowohl an den südexponierten Hängen mit seinen Föhrenwäldern als auch beim Auengebiet entlang der Aare bei Auenstein befinden sich besonders wertvolle Lebensräume für Pflanzen wie Orchideen respektive Tiere wie den Biber.

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Mittlere Mühle


Saison

Ganzjährig

Kontakt

Partnerbetrieb des Parks
Mittlere Mühle / Mühlenmuseum
Jürgen Hoffmann
Mühlegässli
5107 Schinznach-Dorf
Tel. +41 (0)56 443 10 48

www.mittleremuehle.ch

Mittlere Mühle

Die erstmals 1317 urkundlich erwähnte Mittlere Mühle wurde 2010 in ein Museum umgewandelt. Das restaurierte Wasserrad und Mahlwerk werden heute noch genutzt, um die alten Getreide Emmer und Einkorn für Müller Bräu in Baden zu schroten.

Von den ursprünglich drei vorhandenen Mühlen in Schinznach-Dorf ist allein die Mittlere Mühle (1317 erstmals urkundlich erwähnt) noch funktionsfähig. Das vom Wasserrad angetriebene Mahlwerk wird heute noch zum Schroten von Einkorn, einer alten Weizensorte, benutzt. Die Müllerbrauerei in Baden braut daraus ein naturtrübes Urweizenbier. Nach Einbau einer motorbetriebenen Walzenmühle 1940 zerfiel das nicht mehr benötigte Wasserrad. Es wurde 2010 renoviert und die Mahlstube in ein Museum umfunktioniert. Dank finanzieller Beiträge der Gemeinde, der Denkmalpflege, des Staats und des Lotteriefonds sowie unzähligen Arbeitsstunden freiwilliger Helfer ist die Mühle heute nicht nur Museum, sondern auch lebendiges Industriedenkmal.

Zusatzinformationen

Führungen möglich auf Anfrage. Mit oder ohne Apéro.

Saison

Ganzjährig

Öffnungszeiten

1. Sonntag im Monat von Mai bis November von 14 bis 17 Uhr und auf Anfrage

ÖV-Haltestelle

Schinznach-Dorf, Mühlegässli Fahrplan SBB

Preis-Infos

ohne Führung kostenlos.

Geführte Besichtigung:
10.– Fr für Erwachsene
5.– Fr. für Jugendliche (7 – 15 J)

Mittlere Mühle

Mittlere Mühle

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