Schenkenbergertal und Jurasüdfuss

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Historische Perlen im Kettenjura

Der Höhenzug des Kettenjuras nördlich der Aare bei Aarau bietet mit der Gisliflue und der Wasserflue prächtige Ausblicke in den Jurapark gegen Norden und eine überraschende Weitsicht über das Mittelland bis zum Alpenbogen. Die Passübergänge bei der Salhöhe, beim Benkerjoch sowie der Staffelegg sind ideale Ausgangspunkte, um diesen Hügelzug zu erkunden. Nördlich der Gisliflue liegt das idyllische Schenkenbergertal, das von der Staffelegg bis zur Aare bei Schinznach reicht. Im Tal befinden sich überdurchschnittlich viele Schlösser und Burgen, so zum Beispiel die Ruine Schenkenberg, das Schloss Kasteln und das Schloss Wildenstein, die nebst der reformierten Pfarrkirche von Schinznach Kulturgüter von nationaler Bedeutung sind. Mit Schinznach als Gemeinde mit der grössten Rebfläche im Kanton Aargau ist die Region ein bedeutendes Rebbaugebiet. Es lädt zum Wandern sowie zur Degustation der Weine ein, die den Rebbergen entlang der teils steilen Hänge des Tales entstammen. Südlich des Hügelzuges liegen die Jurapark-Gemeinden Küttigen, Biberstein und Auenstein, eingebettet zwischen Aare und Jurasüdfuss. Sowohl an den südexponierten Hängen mit seinen Föhrenwäldern als auch beim Auengebiet entlang der Aare bei Auenstein befinden sich besonders wertvolle Lebensräume für Pflanzen wie Orchideen respektive Tiere wie den Biber.

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Kontakt

Schloss Biberstein
Dorfstrasse 99
5023 Biberstein
Tel. +41 (0)62 839 90 70

www.schlossbiberstein.ch

Schloss Biberstein

Die ehemalige Burg Biberstein aus dem 13. Jahrhundert hat eine reiche Geschichte, und wurde erst 1670 im Zuge einer Renovation zum Schloss. Heute beherbergen diese historischen Gemäuer eine Einrichtung für geistig und mehrfach behinderte Menschen.

Auf einem Felsen in Biberstein, unweit der Aare, steht das Schloss Biberstein. Im 13. Jahr-hundert war es als Burg Teil einer mittelalterlichen Kleinstadt. Auf jeden Fall stammen die Grundmauern und der Turm aus dieser Zeit. Die übrigen Bauten sind 300 Jahre jünger. Sie dürften aus der Zeit nach dem Brand 1587 stammen, als die Burg zwar zerstört, aber sofort wieder aufgebaut wurde. Ein Berner Bär ziert die Schlossmauer und markiert den Vogteisitz und die Berner Herrschaft, die ab 1535 über 350 Jahre andauerte. Übrigens war Schloss Biberstein bis zur Renovation 1670 eine unscheinbare Burg, erst durch neue Aufbauten erhielt es Schlosscharakter. 1784 gab es einen zweiten Brand, doch die Feuerwehr aus Aarau war rasch vor Ort und nur der Dachstuhl erlitt substantiellen Schaden.
1889 wurde das Schloss zum Kinderheim, heute befindet sich darin eine Wohn-, Ausbildungs- und Arbeitsstätte für geistig und mehrfach behinderte Menschen. Die Besitzerin ist die private Stiftung Schloss Biberstein.

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Schloss Biberstein

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