Schenkenbergertal und Jurasüdfuss

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Historische Perlen im Kettenjura

Der Höhenzug des Kettenjuras nördlich der Aare bei Aarau bietet mit der Gisliflue und der Wasserflue prächtige Ausblicke in den Jurapark gegen Norden und eine überraschende Weitsicht über das Mittelland bis zum Alpenbogen. Die Passübergänge bei der Salhöhe, beim Benkerjoch sowie der Staffelegg sind ideale Ausgangspunkte, um diesen Hügelzug zu erkunden. Nördlich der Gisliflue liegt das idyllische Schenkenbergertal, das von der Staffelegg bis zur Aare bei Schinznach reicht. Im Tal befinden sich überdurchschnittlich viele Schlösser und Burgen, so zum Beispiel die Ruine Schenkenberg, das Schloss Kasteln und das Schloss Wildenstein, die nebst der reformierten Pfarrkirche von Schinznach Kulturgüter von nationaler Bedeutung sind. Mit Schinznach als Gemeinde mit der grössten Rebfläche im Kanton Aargau ist die Region ein bedeutendes Rebbaugebiet. Es lädt zum Wandern sowie zur Degustation der Weine ein, die den Rebbergen entlang der teils steilen Hänge des Tales entstammen. Südlich des Hügelzuges liegen die Jurapark-Gemeinden Küttigen, Biberstein und Auenstein, eingebettet zwischen Aare und Jurasüdfuss. Sowohl an den südexponierten Hängen mit seinen Föhrenwäldern als auch beim Auengebiet entlang der Aare bei Auenstein befinden sich besonders wertvolle Lebensräume für Pflanzen wie Orchideen respektive Tiere wie den Biber.

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Kontakt

Gemeindeverwaltung Küttigen
Neue Stockstrasse 23
5022 Rombach
Tel. +41 (0)62 839 93 40

www.kuettigen.ch/

Ruine Horen

Um 1100 an der Stelle einer prähistorischen Siedlung gebaut, blieb von der Burg Horen nicht mehr übrig als ein paar Mauerreste. Als Ausflugsort ist die Ruine sehr schön gelegen, detaillierte Informationen zur Burg gibt es in Form eines Büchleins.

Die am Weidhölzli-Erlebnisweg gelegene Burg Horen wurde um 1960 ausgegraben, der weitere Zerfall soll so gut wie möglich verhindert werden. Eine Sanierung der verbliebenen Mauerreste erfolgte 1989.
Über die Entstehung dieser ehemaligen militärischen Bauten und Anlagen ist einiges bekannt. So zum Beispiel, dass sie um 1100 bei einer prähistorischen Siedlung gebaut worden war. Im 12. Jahrhundert wurde sie von den Herren von Kienberg als Wohnstätte genutzt. Daher haben die beiden Gemeinden Küttigen und Kienberg vermutlich auch dasselbe Gemeindewappen.
Das Burggelände muss durch einen Wall, eine Mauer und einen Graben geschützt worden sein. Gegen Westen gab es wahrscheinlich eine Toranlage, die ebenfalls als Wohnraum gedient haben könnte, aber deren Bau erst um 1200 datiert werden kann. Kurz darauf wurde die Burg nach einem Brand aufgegeben.
Um das 19. Jahrhundert stammt die alternative Bezeichnung «Burg Rosenberg».

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Küttigen, Kirchberg Fahrplan SBB

Ruine Horen

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark