Sanierung von Trockensteinmauern

Trockenmauern haben nebst ihrer kulturhistorischen Bedeutung einen grossen Wert für die Biodiversität und die Landwirtschaft, insbesondere für den Rebbau, indem sie in Hanglagen für die Stabilität der Parzellen sorgen. In verschiedenen Gebieten des Juraparks, zum Beispiel im Schenkenbergertal, sind Trockenmauern landschaftsprägend. Die Sanierung von zerfallenden Trockenmauern wird im Rahmen der neuen Vierjahresplanung weiterverfolgt. Dabei werden die Arbeiten beim Hof und Schloss Kasteln in Oberflachs fortgeführt und abgeschlossen, unter anderem im Rahmen von Arbeitseinsätzen, Zivildiensteinsätzen und Kursen. Andere Gebiete mit Handlungsbedarf kommen dazu. 

Seit 2010 bis 2015 wurde mittels eines Bundesprojektes mit Unterstützung des Fonds Landschaft Schweiz, des Kantons Aargau, des Juraparks Aargau, von Rebbauern, der Gemeinde Schinznach und von Pro Natura Aargau die benötigten Finanzen generiert, um fast 700 m2 Trockensteinmauern neu aufzubauen respektive zu sanieren.

Im Sommer 2017 fand ein Trockensteinmauer-Baukurs unter der Leitung von Pro Natura und Stiftung Umwelteinsatz Schweiz in Kooperation mit dem Jurapark Aargau statt. 

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