Gruben, Steinbrüche, Böschungen ...

Stillgelegte Grubenareale, in welchen bis vor kurzem Kies, Ton oder Kalk abgebaut wurden, bieten zahlreichen Lebewesen einen passenden Ersatzlebensraum, welche früher in dynamischen Flussauen ihr Zuhause fanden. Solche Flussauen, mit Kiesbänken, Sandhängen und kleinen, ruhig stehenden Wasserstellen sind heute rar geworden. 

Der Glögglifrosch (Geburtshelferkröte) lebt in besonnten Lagen mit steinigen, sandigen, lockererdigen Böden in der Umgebung von Kleingewässern sowie in reich strukturierten Gärten und Rebbergen. Bereits mit einfachen Massnahmen fühlt sich die Kröte auch in Ihrem Garten wohl. 

Weitere Bewohner
Besonnte, vegetationsarme Weiher bieten vielen seltenen Amphibien einen Lebensraum, so auch der Gelbbauchunke, der Kreuzkröte oder dem Grasfrosch. In den kargen, sandigen Uferzonen wachsen gefährdete Pionierpflanzen wie die Sicheldolde, das Kleine Tausendgüldenkraut oder der Acker-Wachtelweizen. Ebenso auf Sand und Sonne angewiesen sind die Blauflügelige Ödlandschrecke (Bild) und die vom Aussterben bedrohte Blauflügelige Sandschrecke.

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