Neuntöter
© Ruedi Aeschlimann

Hallo, ich bin der Neuntöter!

Der Neuntöter schätzt die halboffene Kulturlandschaft, die er im Jurapark Aargau findet. Extensiv genutzte Wiesen, Weiden und Säume in Kombination mit Dornstrauch-reichen Niederhecken sind sein Zuhause. Um die Population der Neuntöter zu erhalten, setzen wir uns dafür ein, solche Elemente netzartig über die Landschaft zu verteilen.

Der Neuntöter (Lanius collurio) ernährt sich überwiegend von Insekten wie Heuschrecken und Wespen, aber auch von Spinnen und kleinen Wirbeltieren. Bei genügend Nahrung behält er einen Teil seiner Beute als Vorrat, indem er sie auf Dornen aufspiesst. Diesem Verhalten verdankt der Neuntöter seinen Namen. Allerdings meinte man früher irrtümlicherweise, dass er zuerst neun Tiere aufspiesse, um sie dann zu verzehren.

  • Das Männchen des Neuntöters trägt eine Art schwarze Augenbinde, was ihm den Namen «Zorro» eingetragen hat.
  • Charakteristisch ist ausserdem der rostrote Rücken des Männchens.
  • Der Neuntöter ist ein guter Botschafter für die Ökologische Infrastruktur, da er auf regelmässig gestreute Strukturelemente angewiesen ist.