Im Nordosten des Jurapark Aargau

Daten: Bundesamt für Landestopografie (BA 5704002947)

 

Altes Handwerk und moderne Technik

Die Spanne an Themen und Kontrasten, die der Nordosten des Jurapark Aargau aufzeigt, ist erstaunlich: Im malerischen Grenzstädtchen Laufenburg flanieren, sich mit Kunst und Geschichte befassen oder in der idyllischen Hügellandschaft rund um Hottwil zur Ruhe kommen – In der ehemaligen Nagelschmiede Sulz selbst Hand anlegen und altes Handwerk ausüben oder im Besucherzentrum des Paul Scherrer Institutes in Villigen Einblick in moderne Hightech-Forschung gewinnen. Wer den Überblick über diese vielfältige Region sucht, wandert am besten zum Cheisacherturm zwischen Mönthal und Gansingen und bewundert den 360-Grad-Ausblick vom Schwarzwald bis zu den Alpen. Sowohl im Mettauertal als auch am Fusse des Geissbergs in Villigen werden qualitativ hochstehende Aargauer Weine produziert. Wer sich auf Spurensuche der ehemaligen Flösser macht und den Flösserweg zwischen Stilli (Villigen) und Laufenburg begeht, erlebt die Vielfältigkeit und Geschichte der Region hautnah – am besten in zwei gemütlichen Tagesetappen. Laufenburg - die einzige Stadt im Jurapark Aargau - verfügt über ein national geschütztes Ortsbild mit Bürger- und Handwerkshäusern, der spätgotischen katholischen Pfarrkirche St. Johann un dem Schlossberg mit Ruine.

Eine Freizeitkarte mit einer Übersicht an Ausflusgmöglichkeiten in dieser Region gibt es hier im Download oder bei uns gratis bestellbar im Shop.

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Saison

Ganzjährig

Kontakt

Waldkompass Aargau
Im Roos 5
5630 Muri
Tel. +41 (0)56 221 89 71

www.waldkompass-aargau.ch

Ruine Besserstein

Ein steiler Aufstieg, der jedoch mit einer prächtigen Aussicht belohnt wird: Geniessen Sie die Rundsicht auf das Dorf Villigen, die Nachbargemeinden und die Alpen auf dem Aussichtspunkt bei der Ruine Besserstein, von welcher einige Mauern zeugen.

Wenn eine Burg auf einem Hügel steht, der nach mindestens zwei Seiten steil abfällt, wird sie Spornburg genannt. So auch die heutige Ruine Besserstein, die auf einem Felskopf über dem Dorf Villigen steht, der sogar rundum steil abfällt. Der Ursprung der Burg kann nicht genau rekonstruiert werden. Die erste Urkunde, in der sie auftaucht, stammt aus dem Jahr 1244. Sowohl die Burg Besserstein als auch der zugehörige Hof Rein gingen 1291 an die Habsburger, die sie aber bereits 1305 wieder verliessen.
Heute erkennt man leider nur noch den Sockel des Turms. Aber die Aussicht entschädigt für die knappen Überreste. Die Zufahrt auf den Geissberg ist mit einem Fahrverbot belegt. Eine prächtige Aussicht wird die Mühe des rund halbstündigen Aufstiegs jedoch lohnen. Für Wanderer sind verschiedene Feuerstellen vorhanden.
Tipp: Am Geissberg lebt ein grosses Rudel Gämsen, das sich durch seine Scheu leicht beobachten lässt.

Zusatzinformationen

Saison

Ganzjährig

Öffnungszeiten

frei zugänglich

ÖV-Haltestelle

Villigen, Vor Tor Fahrplan SBB

Ruine Besserstein

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark