Geologie

Der Parkperimeter wird im Norden aus dem Tafeljura und im Süden aus den letzten Ausläufern des Kettenjuras gebildet. Treten im Tafeljura typische Tafelflächen, schroffe Felskanten, Gehängeschutt und Risse auf, finden sich im Kettenjura vermehrt Überschiebungen, Sackungen, Rutschungen und Dolinen. Die Zusammenhänge zwischen Landschaft und Geologie können vielerorts im Jurapark Aargau unmittelbar erlebt werden.

In den Gesteinsschichten des Juras treten bemerkenswerte Versteinerungen aus der Zeit des Urmeers Tethys auf. Junge und alte Hobbygeologen haben an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, mit Hammer und Meissel nach Ammoniten zu klopfen.

In den Sedimenten des untiefen Meerwassers finden sich auch eisenhaltige Schichten, die nirgends in der Schweiz so dick sind wie im Jurapark. Der Abbau von Eisenerz um die Dörfer Herznach und Wölflinswil hat eine lange Tradition und dementsprechend viele Stollen hinterlassen.

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Saison

Ganzjährig

Kontakt

Partnerbetrieb des Parks
Verein Eisen und Bergwerke VEB
5027 Herznach
Tel. +41(0)62 878 15 11

www.bergwerkherznach.ch

Fuxlöcher

Auf dem Eisenweg zwischen Wölflinswil und Herznach finden Sie unzählige «Fuxlöcher». Stellenweise ist der Waldboden übersät mit diesen Vertiefungen, die nach dem oberflächli-chen Abbau von Eisenerz zurück geblieben sind.

Wer auf dem Eisenweg zwischen Wölflinswil und Herznach genau auf den Boden sieht, er-kennt Erzschürfstellen in Form von Pingen oder Fuxlöchern. «Pinge» beschreibt eine trichter-förmige Vertiefung an der Oberfläche, die nach dem Einsturz einer alten Grube entstand.
Die Menschen suchten aber auch von oben nach Eisenerz, indem sie Löcher in den Boden gruben. Dazu gab es noch keine Maschinen, sondern nur einfaches Werkzeug, teilweise gru-ben die Bauern auch mit ihren blossen Händen nach den erzhaltigen Brocken. Die in der oberflächlich gelegenen Erzschicht verbliebenen Abbaulöcher heissen «Fuxlöcher».
In Herznach steht noch das alte Bergwerk, in dem von 1937 bis 1967 in einem 32 km langen, weit verzweigten Stollensystem Eisen abgebaut wurde. Die Verhüttung, also das Weiterverarbeiten, fand anfänglich an den Bächen statt, später transportierte man die Gesteinsbrocken nach Laufenburg, wo das Eisen gewonnen und weiterverarbeitet wurde.

Zusatzinformationen

Führungen auf dem Eisenweg sind auf Anfrage buchbar.

Saison

Ganzjährig

ÖV-Haltestelle

Wölflinswil, Dorfplatz Fahrplan SBB

Fuxlöcher

Fuxlöcher

Perimuk sagt, bis bald im Jurapark