Hast Du gewusst, dass...


...der Jurapark Aargau ein Regionaler Naturpark ist?

Per Definition ist das ein teilweise besiedeltes, ländliches Gebiet, das sich durch hohe Natur-, Landschafts- und Kulturwerte auszeichnet.

Natürlich muss man diese Schätze erhalten und stärken. Wie, erfährst Du auf dieser Seite. 

DEIN PERIMUK

P.S. Guck auch das Video mit dem Rundflug über den ganzen Park an.

Ein Kurzportrait

Der Jurapark Aargau ist ein Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung. Das Parkgebiet umfasst 27 Aargauer und eine Solothurner Gemeinde. Es beinhaltet die Hügellandschaft des Ketten- und Tafeljuras zwischen Brugg, Laufenburg Rheinfelden und Aarau.

«Die grüne Schatzkammer» Jurapark Aargau bietet Landschaftsjuwelen, Naturperlen, Gaumengold, Kulturschätze und Steinreichtum. Landschaftsjuwelen sind beispielsweise die blühenden Kirschbäume im Fricktal, der Blick von der Wasserflue oder das von Rebbergen flankierte Schenkenbergertal. Eine Naturperle sind die lichten Föhrenwälder, die seltenen einheimischen Orchideenarten einen Lebensraum bieten. Rund 250 zertifizierte Regionalprodukte, vom Kirschensaft bis zur Flösserwurst, stellen mundendes Gaumengold dar. Steinreich ist der Jurapark durch Fossilien wie Ammoniten aus der Jurazeit. Lebendige Traditionen wie der Brauch der Eierleset, der in manchen Dörfern im Frühjahr seit Jahrzehnten zelebriert wird, sind schliesslich bedeutende Kulturschätze.

Die Bewohner des Parks setzen sich in verschiedenen Projekten für die Erhaltung und Aufwertung dieser Natur- und Kulturschätze in der Region ein und sorgen für eine nachhaltige Regionalentwicklung. Die Geschäftsstelle befindet sich in Linn (Gemeinde Bözberg), unweit der mächtigen, rund 500-800 Jahre alten Linner Linde.

 

Der Jurapark Aargau in Zahlen:

Gegründet im Jahr 2012

241 km2

28 Parkgemeinden (AG/SO)

38‘000 Einwohner

425 Pflanzen- und Tierarten Arten von nationaler Bedeutung

 

Siedlungsnahe Natur

Der Aargauer Jura erhebt sich als grüner Rücken zwischen den Agglomerationen am Jurasüdrand und den Metropolitanräumen Basel und Zürich. Die Jurahöhen reichen bis 350 m über die Talsohlen und beeinflussen dadurch Siedlungstätigkeit und Nutzungsintensität. Der Jurapark Aargau zeichnet sich durch wenig verbaute Täler aus, die trotz ihrer Nähe zu dicht besiedelten Gebieten eine ungewohnte Abgeschiedenheit vermitteln. Nicht nur für die Menschen stellt er ein wichtiges Naherholungsgebiet dar. Er ist auch für die Flora und Fauna ein wichtiger, grossräumig zusammenhängender Ausgleichsraum.

Kulturlandschaften von nationaler Bedeutung

Der Jurapark verfügt mit Fromental- und Magerwiesen, Hochstammobstgärten, gestuften Waldrändern und Hecken über viele artenreiche Elemente der Kulturlandschaft. Das Gebiet des Jurapark Aargau umfasst – vollständig oder teilweise – vier BLN-Gebiete und zwei Auenobjekte von nationaler Bedeutung. Von speziellem Wert sind die Pfeifengras- und Orchideen-Föhrenwälder, für welche die Region eine Schutzverantwortung auf europäischer Ebene trägt. Die oft kleinräumig wechselnden Bodenverhältnisse lassen floristische Seltenheiten gedeihen und bieten Lebensraum für eine interessante Fauna. Für Wildtiere spielt das Gebiet als Kreuzung zweier Bewegungsachsen (Jura/Nord-Süd-Achse) eine Rolle und ist unter den Korridoren mit allerhöchster Priorität aufgeführt.

Von Schichten, Falten und Steinen – Jurassic Parc im Aargau

Der Parkperimeter wird im Norden aus dem Tafeljura und im Süden aus den letzten Ausläufern des Kettenjuras gebildet. Treten im Tafeljura typische Tafelflächen, schroffe Felskanten, Gehängeschutt und Risse auf, finden sich im Kettenjura vermehrt Überschiebungen, Sackungen, Rutschungen und Dolinen. Die Zusammenhänge zwischen Landschaft und Geologie können vielerorts im Jurapark Aargau unmittelbar erlebt werden. In den Gesteinsschichten des Juras treten bemerkenswerte Versteinerungen aus der Zeit des Urmeers Tethys auf. Junge und alte Hobbygeologen haben an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, mit Hammer und Meissel nach Ammoniten zu klopfen.

In den Sedimenten des untiefen Meerwassers finden sich auch eisenhaltige Schichten, die nirgends in der Schweiz so dick sind wie im Jurapark. Der Abbau von Erz um die Dörfer Herznach und Wölflinswil hat eine lange Tradition und dementsprechend viele Stollen hinterlassen. Als Teilprojekt des Juraparks wurde ein solcher Stollen freigelegt und für Besucher zugänglich gemacht.

Intakte Dorfbilder und Brauchtum

Beinahe die Hälfte der Parkgemeinden des Juraparks Aargau weist Dorfbilder von nationaler Bedeutung auf. In ihrer geografischen Abgrenzung zu den städtischen Zentren konnte ein lebendiges Brauchtum erhalten werden. Das Gebiet des Jurapark Aargau gehört zu den am wenigsten zerschnittenen Räumen der Kantone Aargau und Solothurn.

Die grüne Schatzkammer

Die grüne Schatzkammer

Landschaftsjuwelen, Naturperlen, Gaumengold, Steinreichtum und Kulturschätze hält die grüne Schatzkammer für Sie bereit. > Mehr

Gemeinden

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28 Parkgemeinden bilden das Parkgebiet. In der Nachbarschaft liegen die Partnergemeinden. > Mehr

Trägerverein

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Die Tätigkeiten im Jurapark Aargau werden vom gleichnamigen Trägerverein gesteuert. > Mehr

Vorstand

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Die Vorstandsmitglieder des Trägervereins engagieren sich im Hintergrund strategisch für den Park. > Mehr

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Anreise

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So gelangen Sie in den Jurapark Aargau und sind mobil im Park. > Mehr

Partner

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Facts & Figures

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Zahlen und Fakten zum Jurapark Aargau finden Sie unter anderem in unserem Jahresbericht. > Mehr

Interaktive Karte

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Perimuk sagt, bis bald im Jurapark